Freitag, 30. Dezember 2011

Entschuldigungen

Ich könnte euch einen Haufen Dinge aufzählen, die schuld daran sind, warum ich in letzter Zeit so eine faule Blogschreiberin bin, und alle wären wahr, aber das würde keinen Unterschied machen, nicht wahr?

Also schiebe ich einfach alles auf Esme. Keine Chance, ordentlich am Computer zu arbeiten, mit einer riesigen Katze wie die hier, die alles übernimmt ;-)


Montag, 26. Dezember 2011

Keine Montagscollection ...

Machen wir's kurz und knackig. Ich habe ArtFire verlassen. Es ist egal wann, warum, wo, wer, was ... ich bin gegangen und das war's.
Die meisten meiner Sachen sind schon in meine Zibbet-, DaWanda- und VonDir-Shops gewandert. Das ist alles, was sich verändert, versprochen.
Tja, eins wäre da noch. Ich mache die Montagscollections jetzt nicht mehr. Stattdessen wird der Montag entweder für Künstlerinterviews oder meine Fundsachen der Woche reserviert sein. Leider kam meine Entscheidung ganz schön plötzlich, was bedeutet, daß ich für heute völlig unvorbereitet war (und was ebenfalls heißt, daß ich es vernachlässigt habe, alle möglichen Weihnachtsgrüße zu versenden, Schande über mich).

Ich werde mein Bestes versuchen, euch stattdessen mit einem Bild abzulenken. Schaut, es ist eine Katze mit einer Schachtel!


Psst ... hat's funktioniert?

Sonntag, 25. Dezember 2011

Zitat der Woche

Ich bin Blackadder-Fan, da ich schon früher aus der Serie zitiert habe, ist es zu spät, das zu verstecken. Einer meiner Favoriten ist die Weihnachtsgeschichte, ziemlich vage auf Dickens' Erzählung basierend ....

Blackadder: Nüsse, Truthahn und Geschenke. Was sonst könnte sich jemand an Weihnachten noch wünschen?
Baldrick: Naja, einen Baum.
Blackadder: Oh, natürlich, das habe ich ganz vergessen. Ich bin bei Mister Thicktwistles Gartenladen vorbeigegangen und habe, ich glaube, du wirst da zustimmen, ein ziemliches Schnäppchen gemacht mit diesem besonderen Weihnachts ... zweig.

Leider werden wir diesen "enormen" Zweig nicht geschmückt zu sehen bekommen, da Mr. Blackadders Nichte ihn später mitnimmt. Wie schade, ich wette, er hätte toll ausgesehen!



P.S. Dabei fallen einem Charlie Brown und sein kleiner Baum ein, findet ihr nicht? ;-)

Ich habe Blackadder noch nie auf Deutsch gesehen (und möchte das auch nicht) und mußte das Zitat darum selber übersetzen.

Samstag, 24. Dezember 2011

Frohe Weihnachten!

Ich wünsche euch allein wunderschöne, friedliche und streßfreie Weihnachten, die zwei Mäuse in unserer kleinen Dekoration schließen sich an!


Dienstag, 20. Dezember 2011

Komodo-Sonne

Nein, ich bin nicht draußen, um die Drachen zu "jagen", aber die Drachen ... wartet, laßt mich am Anfang beginnen.
Ihr wißt, daß ich mit dem, was ich mache, nicht an eine bestimmte Stelle gebunden bin. Irgendwie hatte ich lang keine meiner Nachtsitzungen in meinem Bibliothekssessel mehr, aber letzte Nacht bin ich hinaufgegangen, und während ich in meiner dortigen Vorratsbox herumkramte, blieb ich bei meiner Robin-Hood-DVD (die alte BBC-Fernsehserie) hängen. Es ist erstaunlich, was man finden kann, wenn man nicht mal danach sucht, den Strang Andalusit, den ich aufgespart habe, ein paar Silberperlen, die ich vergessen hatte, Tundura-Saphire, eine kleine Tüte Leopardenjaspis und einen Achatring.

Nachdem ich ein bißchen nachgedacht, ein bißchen zusammen mit Robins fröhlichen Gesellen gesummt und ein bißchen herumgenoddelt hatte, hatte ich eine Idee und das hier ist das Ergebnis. So wie die Perlen aneinanderliegen, erinnerten sich mich an eine Eidechse ... einen Drachen ... Komodo! Und als ich dann noch feststellte, daß der mattschwarze Achat, genau in die Mitte des Rings paßte, war ich ganz glücklich.

Komodo sun pendant
Sonst ist nicht viel in meinem Leben passiert. Ich lese, ich arbeite, ich spiele, ich werde von den Katzen gequält (zum Beispiel, indem Ponder für mich Perlensuppe kocht, wenn er auf meine Perlenmatte springt), ich werde von den Katzen geliebt (es geht nichts über eine winzige Katze wie Meffi, die auf deinem Kopf schläft, ja, nicht daneben, obendrauf), ziemlich normal alles und wahrscheinlich ziemlich langweilig für euch. Tut mir leid ;-)

Montag, 19. Dezember 2011

Die Montagscollection - Santa Claus is coming to town

You better watch out
You better not cry
Better not pout
I'm telling you why
Santa Claus is coming to town
He's making a list
And checking it twice;
Gonna find out Who's naughty and nice
Santa Claus is coming to town
He sees you when you're sleeping
He knows when you're awake
He knows if you've been bad or good
So be good for goodness sake!
O! You better watch out!
You better not cry
Better not pout
I'm telling you why
Santa Claus is coming to town
Santa Claus is coming to town

Ich kann nichts machen, ich liebe Weihnachtslieder, egal ob es die traditionellen oder die modernen sind, und um diese Zeit im Jahr gehen sie mir andauernd durch den Kopf! can't help it, I love Christmas carols, no matter if it's the traditional ones or the modern ones and at this time of year they bounce through my head constantly!


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Sonntag, 18. Dezember 2011

Zitat der Woche

Wie ihr bereits wißt, wäre es nicht Weihnachten ohne ein paar Filme, die mir sehr am Herzen liegen, also ratet mal! Ja, wir haben ein Weihnachtsfilmzitat, yay!

Erinnert ihr euch, wie wir als Kinder waren? Wir hielten nicht hinterm Berg mit unserer Meinung über Geschenke, die wir nicht mochten. Höflichkeit, also bitte!
Ich wette, Tante Clara wäre ein bißchen verletzt gewesen über Ralphie's (ah, ich sehe, die ersten wissen schon, um welchen Film es geht) Reaktion auf das wundervolle rosa Häschenkostüm, das sie für mich ihn gemacht hat.

Ralphie als Erwachsener erzählt: Tante Clara hatte seit Jahren unter der Wahnvorstellung gelitten, daß ich nicht nur auf ewig vier Jahre alt, sondern auch ein Mädchen war.

Ich habe mir die Szene gerade noch einmal angeschaut, sie bringt mich unweigerlich dazu, in Gelächter auszubrechen!! Versteht ihr warum, wenn ihr dieses Bild seht?



P.S. Da der Film unglaublicherweise immer noch nicht auf deutscher DVD herausgekommen ist, mußte ich das Zitat selber übersetzen, was ich eigentlich nicht gern mache. Sollte jemand den Film auf Deutsch besitzen, freue ich mich über den exakten Wortlaut!

Montag, 12. Dezember 2011

Die Montagscollection - Gemüse in Hülle und Fülle

Es ist wirklich gefährlich, eine Collection mit lecker aussehenden Dingen rund ums Gemüse zusammenzustellen, ich war danach so gierig auf etwas zu essen, was schwierig ist, wenn man einen sehr leeren Kühlschrank vor sich hat!

Ich bin nicht sicher, daß Kochen mit diesen Gemüsen einfacher wäre, sie sind ja nicht besonders nahrhaft, aber so witzig!


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Sonntag, 11. Dezember 2011

Zitat der Woche

Ich war dieses Wochenende von meinem Perlenwebrahmen besessen und bin darum spät dran, ich weiß.
Ich mache es kurz und biete euch ein Zitat von einem der bekanntesten Highschool-Filme überhaupt, denke ich.

Es ist auch etwas, worüber man nachdenken sollte.

Alison (die Außenseiterin): Warum bist du so nett zu mir?
Claire (die "Schulprinzessin"): Weil du mich läßt.


Wißt ihr, welcher Film es ist? Dann laßt uns gemeinsam singen "Don't you forget about me ...." ;-)


P.S. Und ja, ich fand Bender auch total heiß ...

Freitag, 9. Dezember 2011

Experiment und ein Torso

Nicht Experimente mit einem Torso, ihr verrückten Leute! ;-)
Sprechen wir erst über das Experiment (in der Zwischenzeit könnt ihr eure Phantasien über den Torso anheizen). Ihr wißt, daß ich, wenn ich eine neue Technik lerne, darüber nachdenken muß, wie ich sie mit den "alten" verbinden kann. Seit ich mit dem Perlenweben angefangen habe, macht mein Gehirn klick, klick, klick, um herauszubekommen, wie ich es mit dem Drahthäkeln verbinden könnte. Der allererste Versuch war ärmlich, gelinde gesagt. Ich habe das Armband noch nicht mal wieder auseinandergenommen, weil ich es hasse, winzige Perlen auseinanderzusortieren, auch wenn es nur zwei Farben sind.

Natürlich war ich von Erin Simonetti inspiriert, nachdem ich gesehen hatte, wie sie Kumihimokordeln in ihrer Arbeit verwendet hatte. Wenn man dickeres Garn verwenden kann, kann man auch Häkelschläuche aus Draht verwenden, nicht wahr?
Hier ist eine Neuigkeit für euch. Man kann.
Merkt euch, das hier ist ein experimentelles Stück, aber nachdem ich dabei ein paar grundlegende Dinge gelernt habe, glaube ich, daß es noch ein paar mehr Möglichkeiten gibt, damit zu spielen, und ich freue mich darauf!


Nun der Torso. Also Leute, wirklich. Ihr werdet enttäuscht sein. Begrüßt Ms Newberry (und nein, es gibt keine Geschichte zu dem Namen, er fiel mir einfach so ein).
Ms Newberry hat heute in ihrem Job angefangen, nachdem sie gestern eine kurze Einführung bekam. In ihrer Jobbeschreibung steht, daß sie den ganzen Tag in meiner oberen Küche steht und ab und zu für mich längere Kette vorführt. Im Moment trägt sie ein kleines Outfit in dezentem Grau. Es kann sein, daß ich sie vom Computer fernhalten muß, ich möchte nicht, daß sie loslegt und sich weniger Dezentes bestellt!
Ich weiß, daß sie kein Torso ist, sie ist eine Persönlichkeit mit ... hm ... mit Armen, aber ohne Kopf und Beine. Viel mehr weiß ich noch nicht über sie außer der Tatsache, daß man auf ihre Arme aufpassen muß, wenn man sie herumträgt, weil sie sie sonst gern verliert. Sollte sie noch mehr Marotten entwickeln, erzähle ich es euch ;-)


Mittwoch, 7. Dezember 2011

Universum

Ich bin nicht wirklich gut darin, Stücke mit freier Form zu machen. Ich muß mich selber ganz schön zwingen, etwas zu machen, das ein bißchen asymmetrisch ist und freie Form ... tja, das führt mich zurück in die Schule, als ich mit meinem Kunstlehrer darüber diskutierte, daß ich zu detailverliebt war und zu sehr an Symmetrie klebte. Ich sehe ihn noch vor mir, wie er sich mein Werkzeug schnappt, als wir eine Radierung eines Waldes machen mußten, und wie er ein paar wilde Äste in meinen sorgfältig designten Wald kratzt, wobei er mir erklärt, daß die Natur wild sei. Sicher hatte er recht damit, aber trotzdem .... sagen wir mal, wir liebten es, uns gegenseitig zu provozieren, und nun, da ich fast erwachsen bin, kann ich seine Argumente anerkennen und das sogar zugeben :-P

Dieses Stück fing als Versuch an, dickeren Draht für die Nadelspitzentechnik zu benutzen. Ich bin mir nicht mehr sicher, was genau ich dann damit machen wollte, aber als ich es heute fand und dann über ein paar weitere der wunderbaren Blasenlampworkperlen von Deronda O'Neill stolperte, war das wie ein Zeichen - möglicherweise von meinem Kunstlehrer *grins*

Die Perlen sehen mit ihrer hübschen Farbe für mich wie der Planet Erde aus, das gab mir die Idee ein, das Silber in die ihn umgebende Atmosphäre zu formen und es dabei organisch und "wild" zu belassen.


"Universum" ist jetzt in meinem Studio erhältlich.

Montag, 5. Dezember 2011

Die Montagscollection - Streifen, Streifen, Streifen

Von Socken bis hin zu Zebrahintern könnt ihr jede Menge streifige Dinge in dieser Collection finden. Ich gebe zu, ich mag am liebsten die Zebrahintern ;-)


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Sonntag, 4. Dezember 2011

Zitat der Woche

Heute geht es um einen Film, zu dem ich immer wieder zurückkehre, wahrscheinlich angezogen von der Stimmung der 60er ...

Hier eine kurze Zusammenfassung - Frauenheld und Zahnarzt Julian Winston erzählt seiner Freundin, daß er verheiratet, was gar nicht stimmt. Nachdem sie versucht, sich umzubringen, will er sie heiraten, aber als sie seine (nicht existente) Frau kennenlernen möchte, sitzt er in der Kleemme. Er bittet seine Assistentin Stephanie, eine ziemlich stachelige und ernste Frau, seine Frau zu spielen. Werft noch Igor, den jungen Stückeschreiber, Harvey, den nervigen Schauspieler und Freund Julians, und Mr. Sanchez, den Diplomaten, mit dazu und werft dann das Karussell an ...

Mein heutiges Zitat stammt aus der Szene, in der Stephanie mit Harvey ausgehen muß, um Toni zu beweisen, daß sie die Scheidung genauso sehr möchte wie Julian. Harvey bestellt Champagner und Stephanie schaut auf das Etikett ...
"Wußte gar nicht, daß sie in Idaho Champagner herstellen.


Dazu kann ich nur "Prost!" sagen ;-)


P.S. Warum verspüre ich den Drang, jetzt ein von den 60ern inspiriertes Schmuckstück zu machen ... seltsam ...

Freitag, 2. Dezember 2011

Freitagsgedanken - illustrierte Ausgabe

Ich wette, ihr kennt die Aufregung, wenn man ein lang erwartetes Päckchen im Briefkasten findet. Dies hier landete gestern in meiner Post, als Teil eines Tauschs in meiner Perlenwebgruppe (wenn ihr neugierig seid und mehr über das Perlenweben wissen möchtet, schaut euch Erin Simonetti's Blog an, aber setzt euch, bevor ihr reinschaut), es kam den weiten Weg von Australien von der wunderbaren Gretchen.
Ist es nicht wunderschön, und es fällt auch so herrlich. Und es ist MEINS!


Ich habe schon eine Weile lang keins meiner eigenen Webabenteuer mit euch geteilt. Das hier sind nur ein paar meiner neuesten Armbänder. Wie ihr seht, experimentiere ich noch immer.


Von dieser Schnecke wollte ich euch auch schon eine Weile erzählen. Die talentierte ColtPixy (pssst, sie macht gerade einen 50 %-Sonderverkauf in ihrem ArtFire-Studio!!) tauschte sie gegen etwas von meinen Sachen. Ich bin total in sie verliebt, könnt ihr verstehen warum?


Was hab ich sonst noch so gemacht ... laßt mich nachdenken. Ich habe noch ein paar Stücke gelistet, ich habe Bilder gemacht, ich habe Blogposts vorbereitet und ich muß jedesmal kichern, wenn ich den Namen Tesla höre, aber das ist eine lange Geschichte. Ich habe gekocht, ich kämpfe mit Level 50 eines Onlinespiels und brülle dabei oft /$%§/$/"". Ich gebe Esme ihre Pillen und bin glücklich, daß sie hinterher wieder zu mir kommt anstatt sich zu verstecken. Ich arbeite an einem Augenanhänger, etwas unheimlich, aber witzig.
Und ich hatte heute nachmittag ein viel zu langes Nickerchen, das mich vom Wäschezusammenlegen abhielt. Was für eine Schande ;-) Davon kriegt ihr auch kein Bild zu sehen. Ach ja, ich sollte gaaaaanz dringend zwei Mails schreiben.

Noch ein letztes Bild, bevor ich gehe, für die, die Ponder's Blog nicht lesen. Ist er nicht wie ein Besucher aus der Vergangenheit?


Montag, 28. November 2011

Die Montagscollection - Frühstück, irgendjemand?

Welcher Frühstückstyp seid ihr?
Es gibt die Leute, die ein ruhiges Frühstück und ihre Zeitung brauchen, es gibt die Renner, die sich nur schnell auf dem Weg nach draußen schnell was schnappen, es gibt die, die an ein gesundes Frühstück mit allen wichtigen Zutaten glauben, um einen guten Start in den Tag zu bekommen, es gibt die, die versuchen, nicht in ihrer Kaffeetasse einzuschlafen, die, die es lieber süß mögen, und die, die es herzhaft lieben ... aber egal welcher Typ ihr seid, ich wette, so ein Frühstück wie dieses hier hattet ihr noch nie!


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Sonntag, 27. November 2011

Zitat der Woche

Ich bin keine Läuferin. Ich bin nicht mal eine Geherin, um ehrlich zu sein. m not a runner. Ich weiß nichts über die Hormone, die ausgeschüttet werden und einem absolutes Wohl- und Glücksgefühl geben, wenn man läuft, und ich weiß auch nicht, wie es ist, gegen jemand im Wettbewerb zu rennen (ich erspare euch meine peinlichen Erfahrungen aus der Schulzeit ;-)).
Ihr wundert euch, weil ihr das Wort "Sport" noch nie in diesem Blog erwähnt gesehen habt (außer einmal, als Ponder darüber nachdachte, auf eine Sportschule zu gehen)?

Das heutige Zitat ist aus einem Sportfilm, könnte man sagen. Tatsächlich geht es aber nicht nur um's Laufen, sondern um zwei sehr unterschiedliche Athleten. Einer davon, Eric Liddell, läuft, um Gott durch seine Talente zu preisen, der andere, Harold Abrahams, der Jude ist, läuft für Ruhm und um Vorurteile zu überwinden.
Der Film basiert auf Fakten.


Harold M. Abrahams: Ich laufe nicht, um geschlagen zu werden! Ich laufe, um zu siegen! Wenn ich nicht siegen kann, laufe ich nicht!
Sybil Gordon: Wenn du nicht läufst, kannst du nicht siegen.

Samstag, 26. November 2011

Inspiration gegen Vorrat

Es ist eine Win-Win-Situation, wenn das passiert. In diesem Fall habe ich drei Anhänger.

Ich habe das Design für jeden Tag, eine hübsche Lampworkperle von Melissa Vess, an einem Tropfen hängend, der aus Feinsilberdraht gehäkelt ist. Ich sehe ihn zum Beispiel mit einer Bluse und Jeans.

Gehäkelter Tropfenanhänger mit Lampworkperle

Ich habe das ungewöhnliche Design, ein Unikat, modern, kühn, voller Kontrast zwischen den schwarzen und den weißen Anteilen.
Es besteht aus einem weißen Muschelstück, einem mattschwarzen Achat, beide in Fassungen aus gehäkeltem Feinsilberdraht gefangen, und opalinen und schwarzen Swarovskikristallen.

Aus Silber gehäkelter Unikatanhänger in schwarz und weiß

Zu guter Letzt habe ich ein elegantes und feminines Design, zierlich und schön, aus Apatiten gemacht, die sich beinahe in einer kleinen "Schüssel" aus gehäkeltem Feinsilberdraht verstecken, wo sie eine weiße Perle umranden. Von dieser Schüssel hängt ein Stift mit fünf weiteren Perlen.

Apatit-, Perlen- und Silberhäkelanhänger

Und wißt ihr was? Sie sind alle schon gelistet. Klickt einfach auf die Bildunterschriften!

Donnerstag, 24. November 2011

Haltet den Dieb! ;-)

Erinnert euch ihr an die Slouchies? Ich habe euch hier von ihnen erzählt. Was ihr noch nicht wißt, ist, daß einer von ihnen in mein Haus gezogen ist, wo er seither auf meinem Schreibtisch steht, an mein Kästchen mit den Visitenkarten gelehnt, und mich anlächelt.
Dies ist, was Cleody der Welt erzählt hat, bevor ich meinen Slouchy adoptierte:
"Dieser kleine Slouchy war unartig.
Anscheinend hat sich dieser Kleine auf ihrem Heimatplaneten angewöhnt, anderen Slouchies ihren hübschen Krimskrams zu klauen. Nachdem er durch das Portal kam, beschlossen wir, ihm noch eine Chance zu geben. Es war jedoch offensichtlich, daß seine Liebe zu glänzenden Dingen zu groß war. Er fing an, wie wild herumzurennen, zu kichern und herumzuhöpfen, sich in meinem Schmuck herumzurollen und anderen Slouchies glänzende Dinge abzunehmen.
Dieser Kleine ist keine Gefahr für andere, also darf er so leben wie jeder andere Slouchy auch. Um ihn aber vom Stehlen abzuhalten, schläft er in einer winzigen Gefängniszelle, die aus Eisstielen gemacht ist, und jede Nacht, bevor er in die Zelle geht, macht er seine Taschen leer. Bis jetzt war es ein ganz gutes System.
Ich hoffe, daß, wer auch immer diesen Kleinen adoptiert, nichts dagegen hat, wenn ab und zu ein Schmuckstück verschwindet.
Er ist ein kleiner Dieb, aber wer könnte diesem kleinen verschmitzten Lächeln widerstehen?"

Ja, nun sagt mir, daß es nicht so ist, als wäre ich nicht gewarnt worden, aber es ist wahr, ich kann diesem kleinen Schmunzeln nicht widerstehen, und der Kleine bringt mich jedesmal zum Lächeln, wenn ich ihn ansehe. Manchmal diskutiere ich neue Designs oder Fotos mit ihm, und bisher war er sehr hilfreich.
Aus irgendeinem Grund fing ich an, ihn Ben zu nennen.

Nun ja, heute schaute ich hinüber zur Box und Ben war weg, aber nicht allein. Er hatte sich ein paar meiner ungelisteten Stücke geschnappt und war abgehauen. Ich fand ihn schließlich in meiner Bibliothek, wo er versuchte, sich dem Hintergrund anzupassen. Zu dumm, daß braunes Holz und ein Gefängnisanzug nicht so recht zusammenpassen. Um seinen Hals trug er drei lange Lariats, gehäkelte Schlauchketten, alle mit Lampworkperlen von Deronda Designs


Allerdings zögerte er nicht, sie mir zurückzugeben, und er brachte mein Herz zum Schmelzen, also ließ ich das Paar Ohrringe tragen, das ich heute fertiggemacht hatte, gunmetalfarbene Kreolen mit funkelnden Swarovskikristallen rundherum.


Ich bin froh, daß er meine letzten zwei gelisteten Stücke übersehen hatte, ein Armband und Ohrringe, ebenfalls beide mit Lampworkperlen von zweien meiner Lieblings"feuer"damen, von den Pink Beach Studios und Melissa Vess.

Schlaucharmband mit Lampworkperle

Gehäkelte Kreolen mit Lampworkperlen

Ich schätze, nun, da Ben Blut geleckt hat, muß ich ein extra Auge auf ihn haben. Ich möchte gar nicht darüber nachdenken, was passieren wird, wenn er sich mit Ponder zusammentut, meinem anderen Meisterdieb! ;-)

Montag, 21. November 2011

Die Montagscollection - Old MacDonald had a farm

.... und hier sind all seine Tiere. Es gibt nicht wirklich viel über diese Collection zu sagen, sie spricht für sich selbst, und ich hatte viel Spaß dabei, sie zusammenzustellen!


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Und ein kleines Extra für all die, die Donald genauso sehr wie ich lieben!


Danke, Veevid4u!

Sonntag, 20. November 2011

Zitat der Woche

Seid ihr bereit für eine Premiere? Heute habe ich mir mein Zitat weder aus einem Film noch einer Fernsehserie geholt, sondern von einem meiner absoluten Lieblingscomicstrips. Seine Stars gibt es schon sehr lang, und sie sind großartig nicht auf eine "direkt ins Gesicht"-Art, sondern auf subtile und intelligente Weise.
Ich bitte euch, was könnte subtiler sein als ein Beagle, der den weltberühmten Kassierer oder ein Fliegerass aus dem 1. Weltkrieg gibt? ;-)

Was möchtet ihr sein, wenn ihr groß seid? Linus hat beschlossen, ein Fanatiker zu sein. Ein echter Fanatiker. Einer, dem aber eigentlich egal ist, weshalb er fanatisch ist. So eine Art Wischi-Waschi-Fanatiker.

Dann sieht Charlie Brown, wie er Grimassen schneidet.

Linus: Ich habe beschlossen, mehr zu sein als nur ein Fanatiker ... ich werde ein wildäugiger Fanatiker!!



Dazu gibt es nichts hinzuzufügen.

Charles M. Schulz: But WE love you, Charlie Brown, 1959

Freitag, 18. November 2011

Feinarbeit

Ihr wißt, daß ich von Zeit zu Zeit versuche, Stücke fertigzustellen. Ganz bestimmt bin ich nicht die einzige, die einen Haufen unfertiger Stücke herumliegen hat oder einen Vorrat an Perlen etc., der mir meinen eigenen Tennisplatz finanzieren würde (nein, ich spiele nicht Tennis, das erleichtert die Entscheidung für den Vorrat), und hin und wieder kommt dann der Moment, in dem man sein schlechtes Gewissen beruhigt und ein Stück fertigstellt oder ein paar Perlen aus dem Vorrat verbraucht (Draht, Cabochons, Clay, Wolle, was auch immer euer Gift sein mag). Danach kann man glücklich vierzehn neue WIPs anfangen und einen Haufen neue Perlen bestellen, und es wird sich so richtig anfühlen!

Ich habe tatsächlich beides fertiggebracht (UND sogar ein Stück gelistet), und ich hoffe, daß ihr so beeindruckt von mir seid wie ich selber. Ich glaube, ich habe mir das Recht verdient, nachher im Überfluß Delicas zu bestellen. Wenn ich nun noch genug Ruhe bekäme, um Fotos zu machen, wäre alles gut, aber es ist schwierig, sich auf das richtige Licht zu konzentrieren, wenn eine heulende Katze vor der Tür sitzt. Also bekommt ihr jetzt erstmal nur von einem Stück Bilder zu sehen.

Diese Kette fing ursprünglich als Muster für eine Bestellung an. Der Mittelteil ist Feinsilber, mit der Strickliesel verarbeitet, zusammen mit meinen geliebten dunkelroten und schwarzen Swarovskikristallen, eine Farbkombination, nach der ich verrückt bin, weil sie so fantastisch aussieht. Für jede Seite häkelte ich einen sehr feinen Silberschlauch und wo das Gestricklieselte (nein, das ist wohl kein Fachausdruck) auf den Häkelschlauch traf, habe ich noch einen kleinen Blickfang eingearbeitet, indem ich zwei Reihen an Kristallen herumwickelte.
Es ist zierlich, es ist elegant, es funkelt ... und es wird hoffentlich morgen in meinem Shop gelistet sein!




Montag, 14. November 2011

Die Montagscollection - Gute Manieren

Gute Manieren - das Geräusch, das man nicht macht, wenn man Suppe ißt ~ Bennett Cerf

Das erinnert mich an die Szene aus dem Film "Cluedo", als sie die Suppe essen. Köstlich. Ich konnte das nie für den Post zum Zitat der Woche nehmen, weil ich dafür ein Video zeigen müßte, aber ich liebe Madeline Kahn als .... ups, ich schweife wieder einmal ab.

Ich mag Suppe, wirklich, und manchmal habe ich ganz plötzlich Riesenlust darauf. Darum habe ich mich zur Suche nach suppigen Artikeln auf ArtFire aufgemacht. Schaut nur, was ich gefunden habe!


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Sonntag, 13. November 2011

Zitat der Woche

Pssst. Ich bin's. Und ja, ich mogle ein bißchen. Dachtet ihr, ich habe diesen Post vergessen? Das habe ich nicht, ich habe nur gerade etwas anderes im Kopf. Es ist katzenbezogen, wißt ihr.

Blogger läßt mich aber Posts rückdatieren, also dachte ich, ach, was soll's, tun wir das doch.

Ich bin überrascht von mir selber, daß ich bisher noch kein Zitat aus diesem Film mit euch geteilt habe. Ich erinnere mich noch, als mich eine Freundin mit ins Kino nahm, weil sie darauf bestand, daß ich ihn sehen müßte. Wir waren damals wahrscheinlich etwa fünfzehn Leute dort. Der Film war auf Englisch mit Untertiteln und mir ist gerade erst aufgefallen, daß ich mich nicht erinnern kann, ihn jemals auf Deutsch gesehen zu haben. Tut mir leid, genug geschwafelt, kommen wir jetzt zum Zitat.

Rigby Reardon ist ein Privatdetektiv, der in einen faszinierenden Fall hineingezogen wird ... und dabei trifft er ein paar Leute, die seltsam vertraut erscheinen. Der Film ist mit Szenen aus anderen Schwarzweißfilmen gemischt, also bekommen wir Humphrey Bogart zu sehen, Burt Lancaster, Cary Grant, James Cagney und viele andere, und für einen Film aus den frühen 80ern ist das echt nicht schlecht gemacht.
Ganz anders als Reardons alias Steve Martins Transformation in eine Lady .... das ist übel.


Reardon: Ich trug ein besonderes Parfum mit dem Namen "Liebkose mich". Sein Duft zog Neff an wie Marmelade die Fliegen.

Er sieht nicht aus, als ob ihm das Liebkosen so gut gefällt ;-)

Donnerstag, 10. November 2011

Dein Helfer

So heißt die kleine Broschüre, die ich euch heute vorstelle und die "wertvolle Aufschlüsse und Winke für Haus und Heim" gibt. Sie hat eine kleine Fadenschlaufe am Eck befestigt, an der man sie vermutlich in die Küche hängen sollte. Ich bin nicht sicher, ob der Sonnenschein meines Lebens versucht hat, mir etwas zu sagen, als er sie mir besorgte .... (tatsächlich sammle ich alte Kochbücher ;-))

Wie wäre es also, wenn ich etwas von diesen wertvollen Aufschlüssen mit euch teile. Wir können darüber sprechen, wie ihr Flecken aus eurer Kleidung bekommt oder was ihr tun sollt, wenn euch die Kartoffeln erforen sind. Ich gebe aber keine Garantieren ab. Das werdet ihr verstehen.
Die Broschüre ist wahrscheinlich in den späten 40ern veröffentlicht worden, nach dem Krieg. Es wäre möglich, daß manche Dinge heutzutage etwas anders gehandhabt werden, was denkt ihr?


Fangen wir also mit den erfrorenen Kartoffeln an, ja?

"Diese müssen langsam auftauen, indem man die erfrorenen Kartoffeln in kaltes Salzwasser legt und in einen warmen Raum stellt. Dabei verliert sich der süße Geschmack. Sie müssen aber dann möglichst bald verbraucht werden.""

Na, seid ihr nicht froh, das jetzt zu wissen? Schaltet wieder ein für den nächsten "Aufschluß"! ;-)

Mittwoch, 9. November 2011

Geduld

Geduld ist kostbar und ist nicht leicht zu erlangen. Nicht für mich jedenfalls. Wie ihr wißt, ist die einzige Ausnahme, wenn ich zum Haken greife - oder jetzt auch zur Nadel.
Das folgende Stück ist eins dieser Beispiele. Es begann als Experiment, aus einer Kindheitserinnerung geboren. Als ich ein Kind war, hatte ich ein Samtband mit einem gestickten, bunten Schmetterling darauf. Ich weiß nicht, was damit passiert ist. Tja, nun kann ich weder sticken noch kann ich nähen, wie ihr wißt, also mußte ich auf meine Art an die Sache rangehen.
Ich werde die Geschichte kurz halten (nur für den Fall, daß ihr nicht soviel Geduld wie ich habt, hehe). Ich wob einen Schmetterling als Mittelstück, ich häkelte ein breites Halsband (mit einem kleinen Haken, weil ich so seltsam bin), und dann brachte ich beides zusammen. Das hört sich kurz an, war es aber nicht, glaubt mir.
Natürlich kam diese Idee nicht allein, das tun sie nie, sie brachte ein paar Kumpels mit, die jetzt auf meiner "Inspirationsliste" warten ...


Und da ich meine Geduld damit ausgereizt hatte, arbeitete ich dann an meinem "Brauch diesen Vorrat auf oder du darfst nie mehr irgendwelche Perlen kaufen"-Projekt (erwähnt nicht das, was ich am Sonntag bestellt habe) und machte diese Ring mit facettierten Steinen, die von anderen Projekten übriggeblieben waren. Es geht nichts über das kleine Funkeln am Finger.
Der Ring ist jetzt in meinem Shop erhältlich.

Montag, 7. November 2011

Die Montagscollection - Quak ... quak ...

Von all den Sommernächten, die ich als Kind auf dem Bauernhof der Eltern meiner Patin verbrachte, erinnere ich mich an eine besonders. Wir hatten dieses große Lagerfeuer im Garten (ich war ungefähr 7, es sah sehr groß für mich aus), es war warm, das Essen war gut, die Kinder rannten herum, die Erwachsenen unterhielten sich ... und im Hintergrund konnte man die Frösche und die Heuschrecken singen hören.
Oh, und dann war da dieses eine Mal, als wir zum See im Wald gingen und dort all diese winzigen Fröschlein auf dem Weg waren, so viele davon. Okay, vielleicht waren es auch Krötchen, damals war mir das egal, wichtig war nur, daß sie so süß waren!

Diese Collection habe ich in Erinnerung an Kindheitssommernächte gemacht. Ich habe ein paar tolle Sachen gefunden, schaut sie euch an!

"Ribbit" ist das, was englischsprechende Menschen in einem Froschgesang hören ...

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Sonntag, 6. November 2011

Zitat der Woche

Ohje. Es ist schon Abend. Es ist nicht so, als hätte ich vergessen, daß es Sonntag bzw. Zitatetag ist, aber ich war mit etwas anderem beschäftigt. Den ganzen Tag. Ja ja, ich weiß, es ist schwer zu glauben, aber so ist es nun mal.
Darum werde ich den Post jetzt kurz halten und hinschreiben, was ihr jetzt vielleicht denkt.

"Unvorftellbar."
Ihr müßt nicht lispeln, wenn er das denkt, aber Vizzini, der das mehr als einmal sagt, tut es im Film, ich wollte das nur andeuten.
Tatsächlich scheint es Vizzini zufolge einen Haufen unvorftellbare Dinge geben. Wenn ihr den Film kennt, wißt ihr auch, wovon ich spreche.



P.S. Wallace Shawn, der den Vizzini spielte, sagt, es kommen immer noch Leute zu ihm und sagen dieses Wort. Ich schäme mich fast zu sagen, daß ich so unoriginell bin, daß ich das wahrscheinlich auch tun würde!

Samstag, 5. November 2011

Wolkentränen

Es war einmal eine kleine Regenwolke. Sie war ziemlich goldig für eine, die nicht fluffig und weiß wie Wattebällchen ist, aber das bemerkte niemand.
Wann immer sie zum Spielen nach draußen ging, fingen all die Leute da unten an, ihre Regenschirme zu öffnen oder rannten los.
Die kleine Wolke war sehr traurig darüber. Nur weil sie dunkel und grau war, hieß das doch nicht, daß man Angst vor ihr haben mußte. Sie hatte niemals jemandem etwas getan und hatte das auch nicht vor.
Eines Tages, als gerade wieder mal ein Haufen Leute bei ihrem Anblick geflüchtet war, fing sie an zu weinen. Plötzlich hörte sie ein Lachen, und überrascht sah sie nach unten. Da stand eine Frau und lächelte sie an, sie hatte die Tränen der Wolke in ihrer Hand aufgefangen ... und sie glitzerten und waren wunderschön ...

Tears of the cloud one of a kind pendant

Kitschig, hm? Ich sage ja nicht, daß ich diese ausgedachte Frau bin, aber ich mag Regen, nicht nur, wenn ich drinnen bin und ihn durch das Fenster sehen kann.
Der schöne graue Achatcabochon erinnerte mich an eine Regenwolke, also beschloß ich, wirklich eine daraus zu machen. Ich häkelte eine Fassung für den Cabochon, dann fertigte ich die einzelnen Teile der Wolke, befestigte sie an der Fassung und aneinander und fügte noch eine handgewickelte Öse hinzu.
Die glitzernden Tränen sind klare Swarovski-Kristalle, die nicht nur für Kontrast in diesem Unikat sorgen, sondern auch für Bewegung. Die kleine Wolke ist nun in meinem Studio erhältlich.

Freitag, 4. November 2011

Willkürliche Fragen

Habt ihr auch das Gefühl, daß euer Gehirn ständig am Schaffen ist? Könnt ihr hören, wie es tickt, und manchmal den Rauch riechen?


Das Gehirn ist ein Wunder. Trotzdem denke ich manchmal, mit meinem stimmt was nicht. Warum sonst würde es sich diese detailreichen und oh so verrückten Träume (die manchmal trotzdem ziemlich witzig sein können) ausdenken, warum sonst würde es mich auf diese schnellen Gedankengänge mitschleppen, die mit Blumenkohl beginnen können und bei einer Prinzessin im Märchenland enden?
Und warum stellt es andauernd Fragen, auf die ich keine Antwort habe?

Wie kommt's, daß man eine Katze auf einem Fleck sitzen sieht, sich für eine Sekunde umdreht, und wenn man sich zurückdreht, sitzt da eine andere Katze an genau diesem Fleck?

Warum geht man in einen Laden, um etwas zu kaufen, und kauft schließlich alles andere, nur das "Etwas" vergißt man? Was man natürlich nicht merkt, bevor man wieder daheim ist.

Wie kommt's, daß immer die Katze, die zum Tierarzt muß, verschwindet, wenn man heimkommt, während die anderen dableiben?

Warum wache ich früh auf, wenn ich einen freien Tag habe, aber muß beinahe wachgeschüttelt werden, wenn es ein Arbeitstag ist?

Existiert die Stadt, von der ich seit Jahren träume, und wenn sie existiert, wo ist sie und würde ich mich dort ohne Stadtplan zurechtfinden?

Warum mag ich Blumenkohl und Broccoli, kann Romanesco aber nicht ausstehen?

Wohin gehen einzelne Socken wirklich? Gibt es sowas wie einen Sockenclub? Und warum kommen sie genau dann zurück, wenn ich den anderen weggeworfen habe?

Werde ich es noch erleben, daß endlich alle Staffeln von "Murphy Brown" auf DVD herauskommen?

Wer war der Narr, der Laptoptasten so gemacht hat, daß man sie nicht selber wieder aufsetzen kann, wenn eine abgeht? *meine krumme Strg-Taste anstarrend*

Seht ihr, was ich meine? Stattdessen könnte ich mich auf den Wäschekorb da konzentrieren oder diese schrecklich unorganisierte Materialschublade. In meinen Träumen, Leute, in meinen Träumen! ;-)

Montag, 31. Oktober 2011

Die Montagscollection - Ich will dein Blut saugen

Heute ist Halloween und ich denke, es wäre nicht Halloween ohne Vampire (wieder kommt mir das erste Mal, daß ich es gefeiert habe, in den Sinn, und ich hätte euch beinahe davon erzählt, aber mir fiel gerade noch rechtzeitig ein, daß ich das schon getan habe). Wir hatten die Fledermäuse und nun haben wir die menschliche, aber untote Sorte.
Viel Spaß und ich wünsche euch allen ....



Mein Bloglayout mag die großen Collections nicht. Bitte klickt auf das Bild, um zur Collection selber zu kommen!

Sonntag, 30. Oktober 2011

Zitat der Woche

Stellt euch euer Klassentreffen vor. Leute reden darüber, was sie in den letzten Jahren getan habe, über ihre Jobs, ihre Karrieren, Häuser, Haustiere und Autos. Ein harmloser Spaß, nicht wahr? Eben nicht so aufregend, es sei denn, einer euren alten Kumpels ist zufällig Präsident eines winzigen Staates im südamerikanischen Dschungel geworden ....
..... oder ein Auftragskiller.

Wenn ihr jetzt auch noch zufällig verliebt seid in diesen Auftragskiller, der euch einfach beim Abschlußball hat stehen lassen, könnte dies doch ein aufregendes Klassentreffen werden, um so mehr, wenn es sein neuester Auftrag ist, sich um deinen Dad zu kümmern.

Marty ist sich nicht mehr sicher wegen seines Jobs und sucht deshalb die Hilfe eines Therapeuten, der dummerweise Angst vor ihm hat.

Marty: Sind Sie nicht eher verunsichert, weil ich Ihnen erzählt habe, wie ich mein Geld verdiene, das wirft Sie aus der Bahn, und Ihre Unsicherheit beeinflußt unsere Beziehung?
Dr. Oatman: Halt! Martin, Sie haben mir nicht erzählt, was Sie beruflich machen ...
Marty: Doch, das habe ich!
Dr. Oatman: Sie haben mir nicht erzählt, was Sie machen, bis nach der vierten Sitzung. Da haben Sie's mir erzählt und ich sagte "Ich möchte Sie nicht weiter behandeln." Trotzdem kommen Sie jede Woche um dieselbe Zeit wieder her. Das bereitet mir Probleme. Und darüber hinaus, wenn Sie ein Verbrechen begangen haben oder beabsichtigen, es zu begehen, muß ich die Behörden in Kenntnis setzen.
Marty: Die Gesetze sind mir bekannt. Aber ich wollte Ihnen nichts verheimlichen, Doktor. Ich nehme die Therapie sehr ernst. Und ich weiß, wo Sie wohnen.
Dr. Oatman: Oh, na sehen Sie. Das war aber gar nicht nett. Das haben Sie nicht gesagt, um mich frohzustimmen. Das war ein nicht sehr subtiler Einschüchterungsversuch, und ich spüre, daß eine gewisse Beklemmung in mir aufsteigt.
Marty: Ach Quatsch, ach Quatsch.
Dr. Oatman: I meine, das ...
Marty: Ich hab nur einen Scherz gemacht, ich würde nie ernsthaft an sowas denken
Dr. Oatman: Sie haben daran gedacht und es ausgesprochen. Jetzt muß ich mit den Auswirkungen klarkommen und ich denke, daß ich ... daß ich auf möglichst interessante Art kreativ sein muß, sonst jagt mir Martin eine Kugel ins Hirn.

Ich möchte kein Spielverderber sein, aber Dr. Oatman ist tatsächlich einer der Personen, der überlebt ...