Dienstag, 31. Dezember 2013

Ein Frohes Neues Jahr!

Ich weiß nicht, was das neue Jahr für mich auch auch für euch alle bringen wird. Ich drücke die Daumen und die Katzenpfoten, daß 2014 für uns alle ein gutes Jahr wird. Gesund, friedlich, kreativ ... laßt uns anderen helfen, aufgeschlossen sein, und vergeßt nicht, zu euch selber gut zu sein.



Ich bin jedoch ziemlich sicher, daß es auch Kopfschlagen auf dem Schreibtisch geben wird. Ich habe das Jahr praktisch damit beendet, und ich werde euch erzählen warum.
Ohrringe. Ich mag sie. Sehr. Am meisten die baumelnden. Ich trage sie gern und ich mache sie gern. Das ist nicht vollkommen wahr. Es ist oft vorgekommen, daß ich Ohrring #1 liebte und wegen #2 verrückt wurde, und zwar nicht verrückt im guten Sinne, aus Begeisterung darüber, wie toll er war. Weil #2 manchmal einfach nicht toll sein will, sondern alles daran setzt, mich dazu zu bringen, daß ich mit dem Kopf auf den Tisch haue. 

Cabochons dürfen nicht zu klein sein, wenn man mit Draht häkelt oder strickt. Sie müssen sicher in ihren Fassungen sitzen, was bedeutet, daß man sie nicht zu locker machen darf, aber man möchte sie auch nicht komplett hinter Draht verstecken.
Manchmal fordere ich mich selber heraus und teste, wie klein es sein darf. Ich krame den 1,4 mm Häkelhaken heraus (den 1,3 mm habe ich kaputtgemacht, Schande über mich) und mache mich ans Werk. Für kleinere oder schmalere Cabochons finde ich Drahtstricken geeigneter als Drahthäkeln, weil die Struktur offener ist, dadurch wird der Draht nicht so übermächtig, außerdem ist es einfacher, weil das Drahtgeflecht flexibler ist.
Ich begann, eine Fassung für diesen Aventurin zu stricken. Der schwierige Teil ist es, hoch genug, aber nicht hoch genug zu stricken, und dann deinen kleinen Cabochon in dieser Fassung festzuhalten, während du sie mit der letzten Reihe schließt. Mehr als einmal beschloß ein Cabochon einen Sprung in die Freiheit in der letzten Sekunde. Dieser war ziemlich kooperativ. Da ich zur Zeit auf einem Draht- und Perlentrip bin, fügte ich eine Reihe Perlen hinzu, und ich war wirklich zufrieden damit.
Dann kam #2. Er mochte mich von Anfang an nicht. Zuerst weigerte er sich, in seiner Fassung stillzusitzen. Vielleicht war er verletzt, weil ich gleichzeit eine Dokumentation über den Hope-Diamanten "ansah". Es gibt nicht viel, was ein kleiner Aventurin solch einem Diamanten entgegensetzen kann. Was die Fassung angeht, so einigten wir uns schließlich, als es aber Zeit für die Perlen wurde, ihren Auftritt zu machen, wollte auf einmal der Draht nicht mehr mitspielen. Könnt ihr glaube, daß er dreimal brach, bis ich schließlich entschied, daß wir alle eine Pause bis zum nächsten Tag brauchen? Das (nicht so) Lustige daran ist, daß ich in so einem Stück nicht gern Draht anwickle, was bedeutet, daß der Cabochon seine Nacht in einer Tüte mit den anderen, aber doch in relativer Freiheit verbrachte, nachdem ich die Fassung wieder entfernt hatte ... was vermutlich das war, was er die ganze Zeit geplant hatte.

Ein neuer Tag, ein neuer Versuch. Diesmal spielten wir alle schön miteinander, und so sind die Ohrringe jetzt hier, in meinem DaWanda-Shop. Puh! Vielleicht doch kein so schlechter Weg, das alte Jahr zu beenden.


Montag, 30. Dezember 2013

Interview mit der Künstlerin - Ashton von Craft Crater

Es ist wieder mal Zeit für ein Interview mit einer  Freundin von deviantART. Bitte heißt Ashton willkommen und laßt uns dann wie immer direkt loslegen.

Erzähl uns ein bißchen darüber, wer du bist und woher du kommst.

Mein Name ist Ashton, und ich komme aus Kanada, um genau zu sein, aus einer kleinen Stadt namens Mattawa in Ontario. Ich bin 21 Jahre alt und habe kürzlich mein Studium auf dem Gebiet der Mikrobiologie an der Universität von Guelph abgeschlossen. Während mein naturwissenschaftlicher Hintergrund in meinem Kunsthandwerk nicht so offensichtlich ist (ich habe keine Bakterien- oder Virenplüschies - noch nicht), beeinflussen die Prinzipien definitiv, wie ich arbeite. Meine lebenslangen Lieben sind das Lesen (besonders Fantasy) und Tiere (besonders meine eigenen), obwohl sich meine Interessen über die Jahre ausgeweitet haben, auf das Gamen, bestimmte Fernsehserien und natürlich das Kreative.

Ruß-Elfen-Snacks


Was ist dein Kunsthandwerk und wie bist du ursprünglich dazu gekommen?

Hauptsächlich häkle ich, obwohl ich mich auch im Stricken, Gravieren und Origami versuche. Das erste Mal habe ich mich zum Ende meines zweiten oder dritten Jahres an der Universität mit dem Häkeln beschäftigt, als ich weder die Zeit noch die Lust dazu fand, aus Spaß zu lesen, und angefangen hatte, zur Entspannung mehr Filme und Serien anzuschauen und so mein Bedürfnis nach Geschichten zu befriedigen. Aber ich war so an das Multitasken gewöhnt (und hatte dieselben Sachen so oft noch einmal angeschaut), daß ich es nicht erfüllend genug fand, also fing ich an, im Internat nach Dingen zu suchen, die meine Hände beschäftigen konnten. Ich hatte kurze Flirts mit Stickerei und Origami, aber keins von beiden dauerte sehr lang. Dann stolperte ich über das Bild eines chinesischen Neujahrsdrachens als Amigurumi und verliebte mich total, sodaß ich meinen eigenen wollte. Also beschloß ich, das Häkeln zu lernen, und habe es niemals bereut.

Ich glaube, dies ist eine der am meisten gestellten Fragen - woher kommt deine Inspiration?

Im Moment kommt viel meiner Inspiration von meinen Büchern, Serien und Spielen - ich mache viel Fanart, obwohl ich langsam dazu übergehe, auch eigene Werke kreieren zu wollen. Eine weitere wichtige Inspirationsquelle ist für mich der Gedanke daran, wie ich meine Kreation sowohl nützlich als auch ästhetisch ansprechend machen kann. Daß ich in meinem Leben viel umgezogen bin, verbunden damit, daß ich während meiner Ausbildung in kleinen Wohnheimen und Apartments gewohnt habe, hat mir eine Abneigung gegen zu viele rein schmückende Dinge gegeben - sie nehmen Platz weg, sie sind Staubfänger, und es ist schwierig, mit ihnen umzuziehen, obendrein sind sie oft zerbrechlich und gehen leicht kaputt. Offensichtlich sind meine Amigurumis ein Knackpunkt in meinem Ideal, was wahrscheinlich ein Grund dafür ist, daß ich sie in letzter Zeit nicht mehr so viel mache, obwohl ich natürlich nie damit aufhören werde.

Krokodilhaube


Erzähl uns etwas Lustiges über dich.

Ich neige dazu, Akzente aufzuschnappen, wenn ich bestimmte Sachen lese oder anschaue - nachdem ich einen Roman über die Vergessenen Reiche gelesen oder einen Herr der Ringe-Marathon gemacht habe, höre ich mich immer wie ein Zwerg an.

Machst du noch andere kreative Dinge, wenn ja, was?

Ich stricke oder graviere gelegentlich Glas, und mache nebenher hin und wieder Origami.

Graviertes Glas

Welches deiner Stücke ist dein absoluter Liebling?

Zwischen meinen Babys wählen?! Was für ein Wahnsinn ist das?! Ich mache nur Spaß, natürlich habe ich meine Favoriten, wie jeder, der etwas kreiert. Bis jetzt denke ich, daß mein Amigurumi Charizard mein Lieblingsstück ist, weil er das Größte war, was ich bis dahin gemacht hatte, weil ich viel Teile zusammennähen mußte, und es war das erste Mal, daß ich mit irgendwelchem Draht gearbeitet habe, trotzdem sah er zum Schluß aus, als wäre er direkt aus dem Anime auf mein Regal geflogen. Ich habe mit ihm sogar einen Wettbewerb gewonnen, und ich gewinne keine Wettbewerbe!

Amigurumi Charizard


Gibt es jemanden, den du bewunderst und der dich inspiriert?

Es gibt eine lange Liste, und sie wächst jeden Tag - Catrin Maier ist zum Beispiel darauf. (Cat: Oh je, ich schwöre, daß ich Ash nicht dafür bezahlt habe, das zu sagen!!! ;-))

Wenn du die freie Wahl hättest, ein Ding, daß du für deine Kunst brauchst, auszusuchen, egal wie teuer, was wäre das?

Furls Luxushäkelhaken, mmm ... entschuldigt mich, während ich ein Tuch hole, um den Sabber von meiner Tastatur zu wischen.

Verkaufst du online, wenn ja, wo können wir dich finden?

Ja, ich habe auf Storenvy einen Onlineshop, Craft Crater. Ich nehme außerdem auf meiner deviantART-Seite Bestellungen an, das ist für andere, die dort Mitglied sind.

Schal aus Besenstielspitze


Gibt es irgendetwas, was du meinst, der Welt da draußen sagen zu müssen oder zu wollen?

Respektiert einander, liebt das Leben, und rennt nicht mit euren Speeren.

Danke dafür, daß du das alles mit uns geteilt hast! Nun, Leute, zieht los und erforscht Ashtons Seiten, um mehr zu sehen!

Sonntag, 29. Dezember 2013

Zitat der Woche

Ein letztes bißchen von Weihnachtsstimmung, bevor wir uns in ein neues und hoffentlich besseres Jahr aufmachen.
Ich bezweifle, daß ich zu diesem Film viel sagen muß.

Ein Glöckchen am Weihnachtsbaum klingelt.
Zuzu Bailey: Hörst du, Daddy? Unsere Lehrerin hat gesagt, immer wenn ein Glöckchen klingelt, dann bekommt ein Engel seine Flügel.
George Bailey (lächelt sie an): Ja, so ist es. Das ist wahr. *zwinkert Richtung Himmel* Hast es verdient, Clarence.
 


Ist das Leben nicht schön?, USA, 1946

Freitag, 27. Dezember 2013

Habt ihr ein schönes ...

Weihnachten gehabt? Ja, ich weiß, ich bin spät dran. Ich gebe es auf, Erklärungen oder Entschuldigungen abzuliefern, warum mein Blog vernachlässigt ist. Sicher hoffe ich, daß es nächstes Jahr besser wird, aber wer weiß?
Auf jeden Fall hoffe ich, daß ihr eine großartige Zeit hattet, und am meisten hoffe ich, daß ihr ein bißchen Ruhe und Frieden gefunden habt, von außen und innen.

Was ich euch heute zeigen will, hat jedoch nichts mit Weihnachten zu tun. Es ist einfach nur einer dieser Posts, die traurigerweise überfällig sind.
Da ist nämlich diese Freundin von mir, wißt ihr. Sie ist verrückt, sie ist liebenswert, sie ist witzig, und sie hat etwas für mich gemacht, das mich zum Ausflippen gebracht hat, als ich es beim Zollamt abholen mußte.
Sharon ist auch eine Perlenweberin. Tatsächlich haben wir uns so kennengelernt. Nicht persönlich (noch nicht?) Ich bin nicht mal sicher, ob der Planet überleben würde, wenn wir uns in echt treffen. Es ist so, daß sie in Californien ist und ich bin immer noch im guten alten Deutschland.

Ich möchte euch nicht länger auf die Folter sspannen. Sagt hallo zu Denis, meinem Cat's Wire logo, aus Delicas als wunderschönes und sehr persönliches Bild gewebt. Könnt ihr euch vorstellen, wie ich auf dem Zollamt nach Luft geschnappt habe, als ich es aus seinem Umschlag zog? Könnt ihr euch vorstellen, daß ich dem Beamten mehr als einmal erzählt habe, daß das mein Logo ist? Aus Perlen? Für mich? Mein Shoplogo?


Nochmals danke, Sharon! Damit hast du mir wirklich den Tag versüßt!

Um euer Gedächtnis aufzufrischen, das hier ist das Originallogo, das mein lieber Freund Denis (daher der Name der Katze ;-)) für mich entworfen hat.
 

Sharon hat zur Zeit keinen Shop (falls/wenn sie irgendwann einen hat, findet ihr ganz sicher ein Interview mit ihr hier), aber wenn ihr möchtet, daß sie euch ein solches Bild oder etwas anderes macht, könnt ihr sie per Mail erreichen sjkrauss@gmail.com
Ihr werdet nicht enttäuscht sein!

Montag, 9. Dezember 2013

Interview mit der Künstlerin - Jenny von Bug Eater

Kapuze aus feiner Wolle oder Nachaq (Aus der Beschreibung: " Ein Nachaq ist praktisch die Kapuze eines Parkas (atkuk). Heutzutage ist es auch ein Wort, das für Hut oder Mütze benutzt wird, da nicht mehr jeder einen Parka trägt". Ich wette, das habt ihr nicht gewußt. Ich jedenfalls nicht.)
Mix- und-Match gehäkelte Mützen für Neugeborene
Fingerlose Armwärmer, die auf Bestellung in unterschiedlichen Farben angefertigt werden

Sonntag, 8. Dezember 2013

Zitat ... äh, Goof der Woche

Der heutige Post ist ein bißchen anders.
Neulich schauten meine Schwester und ich uns abends eine unserer Lieblings-AkteX-Folgen, "Böses Blut", an. Ich bin immer ein Anhänger der "Monster der Woche"-Episoden gewesen, und wenn sie dabei auch noch witzig sind, liebe ich sie sogar noch mehr. Ich kann nicht sagen, wie oft ich diese hier schon gesehen habe.
Schwesterherz war dabei wegzudösen, als sie plötzlich sagte "Hey warte, hast du das gesehen?" Was gesehen? Wann? Wie? Wo war ich? Sie spulte ein paar Minuten zu der Szene zurück, in der Mulder einen Stuhl zerbricht, um einen Pflock für den, den er für einen Vampir hält, zu bekommen (ich werde es euch nicht komplett verderben). Und da war es eindeutig. Eine Hand, die ins Bild langte, um einen Pflock auf den zerbrochenen Stuhl zu legten, auf dem Mulder immer noch herumtrampelte.



Was glaubt ihr? Ein echter Fehler? Absicht, um es noch witziger zu machen? Und warum ist mir das vorher noch nie aufgefallen??
Ich brauche Antworten, und ich brauche sie jetzt!! ;-)

Akte X - Böses Blut, USA, 1998

Montag, 25. November 2013

DaWanda-Fundstücke der Woche - Bücher

Ich kann es nicht oft genug betonen, und meine Freunde haben es wahrscheinlich schon satt.
Ich liebe Bücher und ich bin ein Dinosaurier. Ich hasse Hörbücher und ich kann mich nicht mit einem E-Reader vorstellen. Ja, ich weiß, man muß kein schweres Buch halten, es ist toll, sie mit auf Reisen zu nehmen, und man kann 384635435465 Bücher auf dem Reader haben. Solange ich aber noch Platz für meine Bücher habe, überzeugt mich das alles nicht - für mich selber, meine ich. Das ist ein rein persönliche Entscheidung.

Das war der Grund, warum ich für den heutigen Post handgemachte Bücher ausgesucht habe. Wie ihr vielleicht wißt, bin ich Bibliothekarin,  und in meinem ersten Jahr habe ich tatsächlich gelernt, ein Buch zu binden. Es war groß und fett und hatte leere Seiten, und ich habe es nie für irgendetwas benutzt, was eine Schande ist. Im Moment wüßte ich nicht einmal, wo es steckt, aber für einen ersten (und letzten) Versuch hat es gar nicht so schlecht ausgesehen.
Und natürlich war auch meine Freundin Liesan ein Inspiration für das hier. Ihr könnt sie auf Tumblr finden, wenn ihr einen Blick auf ihre Buchbinde-Reise werfen wollt.

Genug geredet, laßt uns stattdessen ein paar schöne Bilder von schönen Büchern anschauen.

A5-Leinenbuch in grau von z w o | werk
Musterhäuser-Tagebuch von Paper Fun

Notiz- und Tagebuch in braunem Halbledereinband von Beas Werkstatt
sunny days - Tagebuch Skizzenbuch Notizbuch von manura
  
Gästebuch von Atelier Nadeshda Horte
Lederbuch natur rustikal braun Tagebuch von BurgLicht

Sonntag, 24. November 2013

Zitat der Woche

Ich weiß nicht, wie eure Schulbücherei ausgesehen hat, aber ich erinnere mich an unsere. Sie war in zwei Teile aufgeteilt. Die eine war für die unteren Klassen im Gymnasium, Abenteuer, Märchen, Klassiker, für das Lesen zum Spaß.
Meine Latein- und Biologielehrerin war dafür zuständig, und um sich etwas Hilfe zu sichern, hatte sie ein ganz eigenes System. Wann immer jemand vergaß, seine Hausaufgaben zu machen oder während des Unterrichts beim Quatschen oder dem Herumreichen von Zettelchen erwischt wurde, gab es einen "Schlamperstrich". Sie war immer sehr fair, was das anging, und versuchte nie, jemanden zu erwischen, nur um Hilfe zu bekommen. Wenn man sieben hatte, mußte man eine Stunde lang in der Bücherei arbeiten.
Ich verbrachte viel Zeit dort, mit dem Zurückstellen und Folieren von Büchern, ich half auch beim Kartenkatalog aus ... ich weiß, was ihr jetzt denkt, aber tut mir leid, ich war freiwillig dort und liebte es total! Sie hatte zwei kleine Räume und es war gemütlich dort, vor allem bei Regen, und oft war auch meine Freundin zum Helfen mit dabei, was es noch lustiger machte.
Ich glaube, in den Teil für die oberen Klassen bin ich nur einmal gegangen, um etwas nachzuschlagen. Es war bei weitem nicht so nett. Ich frage mich, ob beides heute auch noch so aussieht.

Obwohl ich mich nicht erinnern kann, ob ich andere oft die Bücherei nutzen sah, bin ich mir ziemlich sicher, daß keine von beiden je dafür benutzt wurden, Besprechungen über das Töten von Vampiren und Dämonen abzuhalten .... was uns zum heutigen Zitat bringt.

Xander: Hallo!
Zwei Schüler betreten die Schulbibliothek.
Xander: Ihr habt wohl noch nie was von Anklopfen gehört, hä?
Jonathan: Wir wollten uns ein paar Bücher holen. Über Stalin.
Xander: Ach, sieht das hier vielleicht aus wie ein Buchgeschäft?
Giles: Das ist die Schulbibliothek, Xander.
Xander (überrascht): Seit wann?
Giles (zu den Schülern gerichtet): Jaja. Dritte Reihe, Historische Biographien.



Eine wundervolle Serie für Bibliothekarszitate! ;-)

Buffy - Im Bann der Dämonen, USA, 1997 - 2003

Montag, 18. November 2013

Zibbet-Fundstücke der Woche

Der Winter ist noch nicht da, aber die Meteorologen drohen uns schon mit ihren Bildern eines eisigkalten Dezembers.

Greift euch ein heißes Getränk eurer Wahl und schauen wir, was Zibbet zum Winter sagt, ja? Um euch diesmal mein Gequatsche zu ersparen, werde ich die Bilder für sich selber sprechen lassen ;-) Fröhlichen Winter!

Schneemann-Kissen von Upstate Inspiration

 Schneeflocken-Champagnerflöten von The Wedding Gallery Brad Goodell

Vintage inspirierte Handschuh-Geschenkanhänger von Indelible Impressions

Schneemann-Puppe von The Talking Crow

 Bäume aus vintage Stoff von that yountville girl

Weicher Filzcloche von Felt Fancy

 Gestrickte Wintersocken von SlicKnits




Freitag, 15. November 2013

Warum die HeatherCats keine Schnurrhaare haben

Letzte Woche habe ich euch in einem Post von den HeatherCats erzählt. Bis jetzt sind drei von ihnen aus den Schatten getreten und in meinen Shop gewandert.
Sie haben alle ein paar Dinge gemeinsam. Sie sind witzig, sie sind einzigartig, sie sind aus Perlen ... und sie haben keine Schnurrhaare.
Ihr fragt jetzt vielleicht, warum ich das so betone. Es gibt noch andere schnurrhaarlose Katzen da draußen. Tatsächlich ist die Bosse-Messingkatze auf meinem Schreibtisch eine davon.

Es hat mit einem der Kommentare zu tun, die ich zu Biskit's Bum bekommen habe. Mehrere Leute haben mir gesagt, daß sie ein Problem damit hatten, Biskit sofort zu erkennen. Manche der Kommentare waren sehr amüsant. Ich muß ehrlich sein, ich dachte niemals, daß es ein Problem sein könnte, weil es eine für meine eigenen Katzen nicht so ungewöhnliche Stellung ist, obwohl ich kein Bild aus demselben Winkel habe, um das zu beweisen.

Auf jeden Fall sagte eine von ihnen (nicht von meinen Katzen ;-)), daß sie eine Sekunde gebraucht hätte, und daß sie denke, es wäre vielleicht leichter zu erkennen, wenn die Schnurrhaare von Heathers Originalbild auch auf dem Armband wären.

Das erinnerte mich an das erste Mal, daß ich einigen Perlenfreunden das Muster für Grouchycat zeigte.



Ich sagte ihnen, daß ich versucht hätte, die Schnurrhaare einzuarbeiten, daß es mir aber einfach nicht gefallen würde. In dieser Größe sind sie zu stark betont, wenn man sie in das Muster einarbeitet oder sie im 3D-Stil mit Perlen macht. Dasselbe gilt für Draht, wenn man ihn an mehreren Stellen durch die Perlen ziehen muß, damit er an seinem Platz bleibt, da ich nicht gerne Drahtenden herausstehen lasse.
Ich experimentierte so herum und anders herum, aber das Ende vom Lied war, daß ich beschloß, die beste Lösung sei immer noch, sie ganz wegzulassen.

Das ist die Geschichte, warum HeatherCats keine Schnurrhaare haben.

Nächstes Mal werde ich euch die Geschichte von Grouchycats gelbem Vogel erzählen, und warum es wahrscheinlich niemals eine HeatherCat-Version von notquitesogrouchycat geben wird!



Montag, 11. November 2013

Zibbet Fundstücke der Woche - Dreiecke

Ich muß ein Geständnis ablegen. Ich war ziemlich mies in Geometrie in der Schule. Nicht so sehr wie in Algebra, aber trotzdem. Ich mußte mich so durchschlängeln. Mathe ist einfach nichts für mich. Ich glaube, daß in dem Moment, in dem ich mit der Schule fertig war, jegliches Wissen über Mathematik durch mein Ohr hinausgeflogen ist, glücklich darüber, endlich frei zu sein.
Trotzdem bin ich von geometrischen Formen fasziniert. Scheint, ich muß dazu nicht beweisen können, warum diese Seite länger als die andere ist, oder mich wegen dem guten alten Pythagoras sorgen.
Heute bin ich auf die Jagd nach Dreiecken gegangen und habe ein paar zu eurer Erbauung gefunden.

Dieser außergewöhnliche Halskragen, der mich an eine Tannenzapfenechse erinnert - das ist ein Kompliment, weil ich sie echt cool finde - ist aus feinem Mohair gehäkelt und kann bei Reflections By DS gefunden werden.


Bunter und modern aussehend ist diese Tasche von Smoochic Designer Handmade Handbags by Ann Lewis. Fuchsia und schwarz, das sorgt definitiv für Aufmerksamkeit!


Ich stehe auf Miniaturen, sie bringen mich zum Quietschen, egal ob sie gestrickt, genäht, gehäkelt sind, ob aus Leder, Glas, Fimo oder, wie in diesem Fall, Holz gemacht. Ist der kleine Ecktisch nicht entzückend?
Calico Jewels Miniatures hat auch noch mehr von diesen Schätzchen!


Artisan Glasscrafts sagt: "Wer behauptet, daß Teller rund oder viereckig sein müssen. Wie wäre es mit einem Dreieck." Absolut richtig!


Ein kleines Boot aus Silber auf einem dreieckigen Kyanit kämpft sich durch die Wellen, was für ein wunderbares und ungewöhnliches Design! Ihr findet es bei Zilvera.


Das letzte Stück, das ich euch heute zeigen möchte, ist ein wunderschönes kleines Schatzkästchen, aus winzigen Delicas gearbeitet. Da ich selber mit diesen Perlen arbeite, weiß ich, wieviel Arbeit so etwas macht ... und ich liebe den kleinen Lampwork-Griff!
Schaut bei The Canary Blossom Boutique vorbei, um noch mehr Hübsches zu entdecken.


Dieser Post ist meinem Mathematiklehrer von der 7. bis zur 9. Klasse gewidmet. Er war wundervoll und es tut mir immer noch leid, daß ich so eine Enttäuschung war.

Sonntag, 10. November 2013

Zitat der Woche

Ich lebe in einer Wohnung, die ich gerne Das Museum nenne - irgendwann muß ich mir doch mal ein Schild für über die Tür besorgen - was sich nicht nur auf manches meiner alten Möbel, sondern auch meine kleinen Sammlungen bezieht. Sehen wir der Sache ins Auge, ich bin nicht die moderne Sorte von Mensch. Geflieste Böden mit einem einzelnen Sofa in der Ecke und Regale aus gebürstetem Metall, nichts für mich.
Aus diesem Grund finde ich das, was jetzt folgt, unglaublich witzig.

Während ihre Tochter Saffron weg ist, um in Afrika zu heiraten, beschließt Eddy, ihre Küche neu einrichten zu lassen, wieder einmal. Sie heuert ihre alten Freunde Bettina und Max für den Job an, was sich als nicht so wirklich gute Idee erweist.

Max: "Wie sieht es aus?"
Bettina: "Es ist immer noch zu viel hier drin."
Max schaut sich in der leeren, weißen Küche um.
Bettina (auf den Tisch zeigend): "Ich will ... das hier heraushaben."
Max: "Wir können ihn nicht hinausbringen."
Bettina (ärgerlich): "Jesus."
Max: "Ganz ruhig."
Bettina (im Flüsterton): "Ich muß mit der weißen Box anfangen."
Max: "Es, es IST die weiße Box."
Bettina geht zum Tisch hinüber.
Max: "Ähm ... was denken wir ... für, für hier?"

Bettina (auf die weiße Leere schauend): "Brauchen wir noch mehr?"
Max: "Nun ja, ein bißchen, glaube ich ... für die Kundin."
Bettina (schreiend auf den Tisch zeigend): "Ich will das hier raus haben!"
Max: "Wir können ihn nicht hinausbringen."
Bettina: "Warum??"
Max: "Weil du die Treppe ausgebaut hast!"



Im nächsten Moment kommt Eddy heruntergeflogen ... schließlich ist keine Treppe mehr da. Es endet nicht gut. Bettina muß wieder auf Medikation gesetzt werden, und Eddy sitzt mit ihrer besten Freundin Patsy und ihrer Assistentin Bubbles in einer leeren Küche, als Saffron nach Hause kommt ...

Eine meiner Freundinnen sagt immer, daß sie gerne ein Loft nur mit einem Stuhl darin hätte. Ich frage mich, ob sie mit Bettina verwandt ist ;-)

Absolutely Fabulous - White Box, UK, 2004

P.S. Da ich die DVD nur auf Englisch besitze, ist dies eine eigene Übersetzung.

Donnerstag, 7. November 2013

Wer sind die HeatherCats?

Die HeatherCats sind ein geheimes Projekt, über das ich schon eine Weile Andeutungen gemacht habe, ein Projekt von Heather und Cat.

Heather ist eine Freundin von mir, eine Malerin aus Neuseeland. Ich habe sie auf deviantART kennengelernt und ihre Essencestudios entdeckt. Ich könnte euch nicht mal mehr sagen, in welcher Gruppe das war, aber außer ihren anderen Talenten hat Heather das Talent für leuchtende, entzückende Bilder, von denen viele Katzen darstellen, wie hätte ich also nicht in dem Moment, als ich die erste sah, fasziniert sein können?
Ich wollte wirklich, wirklich eines ihrer Bilder für mich haben, und dann war da noch dieses Fünkchen einer Idee in meinem Kopf ....

Um eine lange Geschichte abzukürzen, ich habe mein Bild an der Wand


und Heather hat ein Armband nach einem ihrer anderen Bild, der Lazy Cat (Faule Katze).


Damit fing alles an.
Die HeatherCats sind eine exklusive Linie von Schmuck, den ich nach Originalbildern von Heather aus Perlen webe, und jetzt sind sie bereit, aus den Schatten zu treten.
Glaubt mir, sie sind es wert, betrachtet zu werden, sowohl auf der Leinwand als auch in Perlen.

Ihr könnt sie auf Facebook finden, und ihr werdet sie auch in meinem Zibbet-Shop finden, wo die erste von ihnen gerade eingezogen ist.
Biskit ist eine glückliche Katze. Wer wäre nicht gern imstande, so zu entspannen wie eine Katze? Im Sommer, im Garten, auf dem Rücken, die Dinge um sich her einfach geschehen lassend.
Biskit wurde nach einer von Heather's eigenen Katzen gemalt.



Bleibt dran, denn es warten noch mehr in der Schlange!